Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm e.V.
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Die 20 Kinder

Mania Altman
*1938 in Radom, Polen

Die Angehörigen der Kinder vom Bullenhuser Damm

Interaktive Karte

Die Vereinigung hat seit ihrem Bestehen Kontakt zu Angehörigen von 16 der 20 Kinder vom Bullenhuser Damm aufnehmen können. Die interaktive Karte zeigt, wo die Familienangehörigen heute leben.

TERMIN

Gedenkfeier

Die Gedenkfeier der Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm findet 2024 am 19. April um 15:30 Uhr am Gedenkort Bullenhuser Damm statt. Die Gedenkstätte ist am 19., 20. und 21. April von 10-17 Uhr geöffnet.
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Digitale Gedenkfeier 2021

Die Gedenkfeier fand vorwiegend auf Englisch statt. Untertitel sind auf Deutsch und Englisch verfügbar. Um diese zu aktivieren, klicken Sie bitte auf das Rad-Symbol unten im Videobild und wählen Sie Deutsch oder Englisch aus.


www.youtube.com/...


Ein Gang durch den Rosengarten

mit Gründungsmitglied Barbara Hüsing


www.vimeo.com/481242035


Gedenkfeier 2018

An der Gedenkfeier am 20. April 2018 nahmen mehr als 250 Gäste teil, darunter in der 1. Reihe (v.l.n.r.) Monica Borioli, Gemeinderätin Luzzara/Provinz Reggio Emilia Italien, Irmgard Brandt von der Vereinigung, Rami und Grete Hamburg aus Israel, Stela Vitalosova und Merle Lutz, die einen Beitrag über den 12jährigen Walter Jungleib vorstellten, für den sie 2018 mit dem Bertini-Preis ausgezeichnet worden sind.

Die Geschichte von Walter Jungleib

von Stela Vitalosova und Merle Lutz, Gymnasium Süderelbe, Gymnasium Klosterschule, Klasse 11, 10


www.hamburg-memory.de


Gedenkstunde am Roman-Zeller-Platz

Jedes Jahr findet auf dem Roman-Zeller-Platz in Hamburg-Burgwedel eine Gedenkstunde für die Kinder vom Bullenhuser Damm statt, die von der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Schnelsen und den Grundschülerinnen und Schülern der 4. Klassen gestaltet wird. Die Vereinigung unterstützt die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Gedenkstunde.

Das erste Jugendbegegnungsprojekt

Vom 16.-21. April 2015 fand das erste große Jugendbegegnungsprojekt über die Kinder vom Bullenhuser Damm statt. Schülerinnen und Schüler aus den Niederlanden, Frankreich, Italien, Polen und aus Hamburg arbeiteten gemeinsam zu der Geschichte der Kinder vom Bullenhuser Damm.
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„Unter den zahllosen Verbrechen, die Deutsche während der nationalsozialistischen Herrschaft begangen haben, sind die Morde im Keller der Schule am Bullenhuser Damm eine besonders abscheuliche, erschütternde und unfassbare Tat. […] Die Trauer um die Toten vereint uns. Doch sie verpflichtet uns Deutsche auch. Sie verpflichtet uns, nicht zu vergessen, was geschehen ist und wobei so viele mitgemacht haben. Viel zu lange wurde diese Schuld verschwiegen, verdrängt und vergessen gemacht.“

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Jedes Jahr am 20. April veranstaltet die Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm e.V. eine Gedenkveranstaltung für die 20 Kinder und 28 Erwachsenen, die in der Nacht vom 20. auf den 21. April 1945 von der SS in dem ehemaligen Schulgebäude ermordet wurden.

2024 findet die Gedenkfeier am 19. April um 15:30 Uhr am Gedenkort Bullenhuser Damm statt. Die Gedenkstätte ist am 19., 20. und 21. April von 10-17 Uhr geöffnet.


Impressionen von der Gedenkfeier 2023

www.youtube.com/...


„Wir müssen miteinander reden“
In der Schule über Israel/Palästina sprechen


Ruben Herzberg, Vorstandsmitglied der Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm, und Hédi Bouden sind Lehrer in Hamburg und haben bereits viele Begegnungsprojekte mit deutschen, israelischen und palästinensischen jungen Menschen organisiert. Sie sprechen über die Herausforderung und Notwendigkeit, mit Schülerinnen und Schülern über den Nahost-Konflikt in den Schulen zu reden. Das Gespräch wurde am 1. November 2023 aufgezeichnet.

Moderation: Nicole Mattern, Vorsitzende der Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm

Alle Beteiligten haben dieses Gespräch ehrenamtlich durchgeführt, der besondere Dank geht dabei an Michael Koch von eachfilm.

www.youtube.com/...


Zeitzeugengespräch im Gymnasium Meiendorf

Am 21. April fand im Gymnasium Meiendorf ein Zeitzeugengespräch mit den beiden Auschwitz-Überlebenden Andra und Tatiana Bucci statt. Mehr als 60 Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen hörten mehr als zwei Stunden aufmerksam und in völliger Stille den Schilderungen der beiden Schwestern zu. Alle Teilnehmenden waren sehr berührt von der Geschichte der beiden Frauen, die die Kinderbaracke in Auschwitz-Birkenau überlebten und deren Cousin Sergio eines der 20 ermordeten Kinder vom Bullenhuser Damm war.
Anwesend war auch die Autorin Titti Marrone aus Italien, die bereits vor 20 Jahren ein Buch über die Geschichte von Sergio, Andra und Tatiana geschrieben hat, dass vor kurzem auf Deutsch erschienen ist. Am Ende bat sie die Schülerinnen und Schüler, die Geschichte in Erinnerung zu behalten, damit sie sich nicht wiederholt.

Das Zeitzeugengespräch wurde organisiert in Kooperation der Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm mit dem Italienischen Kulturinstitut Hamburg.


Publikation weitermachen


weitermachen 2024

weiterMachen ist eine jährlich erscheinende Publikation der Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm und dem Freundeskreis der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Erhältlich in allen Hamburger Bücherhallen, in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und der Gedenkstätte Bullenhuser Damm. Auf Wunsch schicken wir es Ihnen auch gern zu:
info@kinder-vom-bullenhuser-damm.de

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe in digitaler Form:
weiterMachen_2024.pdf

Wanderausstellung

Die Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm hat eine mobile Ausstellung für Kinder und Jugendliche erstellt, die gegen Übernahme der Transportkosten von Schulen, öffentlichen Einrichtungen etc ausgeliehen werden kann.

Weitere Infos


© Barbara Hüsing   

Der Journalist Günther Schwarberg

Eine Artikelserie über das NS-Kriegsbrechen am Bullenhuser Damm im Magazin STERN 1979 war der Beginn – die Spurensuche und die Aufklärung des Mordes an den 20 jüdischen Kindern und ihren Pflegern wurde zur Lebensaufgabe des Journalisten Günther Schwarberg, der im Dezember 2008 starb. Seiner Beharrlichkeit ist es zu verdanken, dass die Namen der Kinder, Pfleger und Ärzte nicht in Vergessenheit geraten sind. Für sein Werk erhielt er 1988 zusammen mit Barbara Hüsing als erster Deutscher die Anne-Frank-Medaille.
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NEUE PUBLIKATION

„Wir, Mädchen in Auschwitz“

Andra und Tatiana Bucci sind vier und sechs Jahre alt, als sie 1944 von Fiume (heute Rijeka) nach Auschwitz deportiert werden. Zehn Monate verbringen sie in Birkenau, kehren nach der Befreiung über Prag und das englische Lingfield 1946 zu ihren Eltern in Italien zurück. Sehr persönlich berichten sie von ihren Erlebnissen im Lager und ihrem Leben danach. Sie sind die Cousinen von Sergio De Simone, einem der zwanzig Kinder, die am Bullenhuser Damm in Hamburg-Rothenburgsort ermordet wurden. Auch davon berichten sie in ihrem Buch.
Erschienen bei Nagel & Kimche — Weitere Infos

NEUAUFLAGE

„Der SS-Arzt und die Kinder vom Bullenhuser Damm“

Im Steidl-Verlag ist die überarbeitete Neuauflage von Günther Schwarberg’s „Der SS-Arzt und die Kinder vom Bullenhuser Damm“ erschienen und ab sofort im Buchhandel erhältlich.
Weitere Infos

ÖFFNUNGSZEITEN GEDENKSTÄTTE

Die Gedenkstätte ist jeden Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

 

FÜHRUNGEN

Pädagogische Begleitungen durch die Ausstellung für Gruppen und Schulklassen sind buchbar über den Museumsdienst Hamburg:

Telefon: (040) 428 13 10
email: info(at)museumsdienst-hamburg.de
www.museumsdienst-hamburg.de

INFORMATION ZUR GEDENKSTÄTTE

Weitere Informationen erhalten Sie über die KZ-Gedenkstätte Neuengamme:

Telefon: (040) 428 13 15 00
www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de

ANSCHRIFT

Gedenkstätte Bullenhuser Damm
Bullenhuser Damm 92
20539 Hamburg
(S-Bahnhof Rothenburgsort)

ZITAT

„Wenn ich das (den Holocaust) in einem Ort zusammen fassen müsste, dann wäre es nicht Auschwitz, sondern Bullenhuser Damm. In Auschwitz starben mehr als eine Million Menschen, in der Schule am Bullenhuser Damm waren es zwanzig Kinder. Sie wurden von den Nazis für medizinische Experimente benutzt. Im April 1945 brachte die SS diese Kinder mitten in der Nacht in den Heizraum und erhängte sie. Die Jüngsten waren 5 Jahre alt. Schlimmeres kann es überhaupt nicht geben.“

Erich Hartmann, Fotograf und Autor des Buches „In the Camps“

Das Gebäude am Bullenhuser Damm nach Ende des Krieges. © KZ-Gedenkstätte Neuengamme