Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm e.V.
Denkmal des Bildhauers Anatolij Mossijtschuk im Rosengarten der Gedenkstätte
© Silke Goes

Die sowjetischen Ermordeten

In derselben Nacht wurden in der Schule am Bullenhuser Damm mindestens 24 sowjetische Häftlinge ermordet. In den Curio-Haus-Prozessen 1946 wurden diese Morde nicht näher untersucht. Auch in den darauf folgenden Jahrzehnten wurden keine größeren Anstrengungen unternommen, die Identitäten und die Gründe für die Morde zu klären. Der Journalist Günther Schwarberg nahm Kontakte in die Sowjetunion auf. Die ermordeten sowjetischen Häftlinge wurden auch im zweiten Ermittlungsverfahren gegen Arnold Strippel Gegenstand der Untersuchung, doch konnten ihre Identitäten bisher nicht geklärt werden.
1985 wurde ein Denkmal des sowjetischen Bildhauers Anatolij Mossijtschuk im Rosengarten zu ihrem Gedenken eingeweiht.